BA Le­vel 2/3
BRAND LI­MITS
Mitt­wochs, 10:00 Uhr

 

Der Ent­wick­lungs­pro­zess für Er­schei­nungs­bil­der ist im Grund­satz im­mer gleich­ar­tig, viel­fach be­schrie­ben und da­her gut nach­voll­zieh­bar. Wie kommt es aber, dass es trotz­dem er­heb­li­che Un­ter­schie­de hin­sicht­lich der in­halt­li­chen und vi­su­el­le Qua­li­tät von Er­schei­nungs­bil­dern gibt? Ei­ner der Grün­de mag sein, dass vie­le Gestalter*innen sich zu sehr auf den ge­wohn­ten Pro­zess ver­las­sen, schnel­le vi­su­el­le Lö­sun­gen su­chen und da­mit we­nig Zeit in die Su­che nach Al­ter­na­ti­ven in­ve­stie­ren.

 

In die­sem Se­mi­nar wer­den wir uns ge­nau auf die­sen Teil der Ent­wick­lung stür­zen. Es wird nicht dar­um ge­hen, ein mög­lichst rea­li­sti­sches, um­fang­rei­ches und »or­dent­li­ches« Cor­po­ra­te De­sign zu ent­wickeln. Viel­mehr wer­den wir den größ­ten Teil der Zeit in die Ex­plo­ra­ti­on ste­cken, bis zum Letz­ten aus­lo­ten, wie weit man vi­su­ell ge­hen kann und soll, wo Gren­zen über­schrit­ten wer­den müs­sen und wo in­halt­li­ches und ge­stal­te­ri­sches Po­ten­ti­al noch un­er­schlos­sen ist. Im Er­geb­nis kann das (vi­su­ell) weh­tun, Wi­der­stän­de her­vor­ru­fen oder Dis­kus­sio­nen pro­vo­zie­ren.

 

Als Ba­sis wer­den wir vor­han­de­ne Cor­po­ra­te De­signs nut­zen – und so weit es geht mo­di­fi­zie­ren, mit ih­ren Be­stand­tei­len ma­nu­ell und di­gi­tal ex­pe­ri­men­tie­ren und an ih­re je­wei­li­ge Gren­ze und mög­lichst dar­über hin­aus trei­ben.

 

Der ge­sam­te Pro­zess, die Zwi­schen­schrit­te so­wie die Er­geb­nis­se wer­den an­schlie­ßend je­weils in ei­nem Werk­statt­be­richt zu­sam­men­ge­fasst und chro­no­lo­gisch do­ku­men­tiert.

 

In­­De­­sign- so­wie gu­te ty­po­gra­fi­sche Kennt­nis­se wer­den vor­aus­ge­setzt.

 

Inter­es­sier­te mel­den sich bit­te aus­schließ­lich über die­sen Link an. Die Anmel­dung ist zwin­gend für die Teil­nah­me.

 

Mo­dul:
Pro­jekt Cor­po­ra­te De­sign (2005) oder
Ver­tie­fung Cor­po­ra­te De­sign (2025) oder
Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign II (2006) oder
Ver­tie­fung Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign II (2033)

 

 

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